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Informationen :: Schulgeschichte
Unser Gymnasium, das heute eine Schule mit einem musischen und einem neusprachlichen Zweig ist, kann auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurückblicken. Hervorgegangen ist der musische Teil nämlich aus der ehemaligen Lehrerbildungsanstalt im Frauenland, die wiederum ihre Ursprünge im 1770 von Fürstbischof von Seinsheim gegründeten "Schulseminar" hat. Um den Lehrernachwuchs zu fördern, wurde 1935/36 eine "Deutsche Aufbauschule" installiert. Sie war eine verkürzte Form der Oberschule und führte in 6 Jahren zum Abitur, mit besonderem Schwerpunkt auf den "künstlerischen Wertgebieten".
Lehrerbildungsanstalt Nach Kriegsende begann im unzerstörten Gebäude der Lehrerbildungsanstalt am Wittelsbacherplatz unter größten Schwierigkeiten wieder der Unterrichtsbetrieb: Die Internatszöglinge mussten teilweise auf den Gängen schlafen, die Ernährungslage war fast unlösbar. Wegen des Bedarfs an Volksschullehrern wurde nahezu alles aufgenommen, was sich meldete; in extra eingerichteten Abiturientenkursen waren die ältesten Schüler 55 Jahre alt. "Turnunterricht" war - ohne Halle und Geräte - nur im Freien oder auf den Gängen möglich. 1949 beginnt die eigentliche Geschichte der Schule, die nun "Deutsches Gymnasium" heißt. Sie ist vorerst eine Oberschule in Kurzform, führt in 6 Jahren mit Schwerpunkt auf den musischen Fächern, mit Latein als erster und Englisch als zweiter Fremdsprache sowie Musik als Hauptfach zum Abitur. Diese nach dem Krieg sinnvolle Kurzform zog aber immer weniger Schüler an. Im Schuljahr 1965/66 wurde deshalb vom Kultusministerium die Langform genehmigt, die das bisherige Schulmodell ersetzte. Diese Maßnahme brachte einen großen Zustrom an Schülern, was die Raumnot im Gebäude der damaligen Pädagogischen Hochschule aber verschärfte. Ein Neubau war unumgänglich. Der Umzug des Schulbetriebs in den Zwerchgraben erfolgte 1968; das Heim konnte erst 1969 umsiedeln. Da aber die Schülerzahlen für das Musische Gymnasium immer mehr sanken - die sechsklassige Form war 1971 eingestellt worden - , wurde ab dem Schuljahr 1975/76 der neusprachliche Zweig des Gymnasiums mit Englisch als erster, Latein als zweiter und Französisch als dritter Fremdsprache eingeführt; heute sind die Neusprachler gegenüber den "Musen" in der Überzahl. Die Möglichkeit, im Internat zu wohnen, war auch ausschlaggebend dafür, dass ab Februar 1990 Sonderlehrgänge für Aussiedler, welche die deutsche Hochschulreife erlangen wollen, an der Schule eingerichtet wurden. Sie heißt seit 1965 Matthias-Grünewald-Gymnasium und benennt sich somit nach einem der bedeutendsten Maler des ausgehenden Mittelalters, nach Mathis Gothardt Nithart, fälschlicherweise unter "Grünewald" bekannt. Über die genaue Herkunft dieses Künstlers, der wohl um 1460/70 in Würzburg geboren wurde, wissen wir nichts; 1501 ist er jedoch in Seligenstadt/Main nachweisbar. Nithart oder Neithardt lebte in Aschaffenburg und Mainz. Dort stand er im Dienst der Mainzer Erzbischöfe. Sein berühmtestes Werk ist der Isenheimer Altar, den er zwischen 1512 und 1515 malte und der heute von Besuchern aus aller Welt in Colmar bestaunt wird. Als Hofmaler des Kardinals Albrecht von Brandenburg in Mainz schuf er auch die schöne "Maria mit dem Kind", die heute in der Pfarrkirche von Stuppach/Taubertal hängt. Durch die Parteinahme für die unterdrückten Bauern und für Luthers Lehren kam es zum Bruch mit dem Kardinal. Grünewald, der 1527 in Frankfurt/Main lebte, zog nach Halle und arbeitete dort als eine Art Ingenieur. Am 31.08.1528 ist er gestorben. Die Bedeutung des Malers, der seine Werke selten signierte, liegt in der Magie der Farben und des Lichts sowie in seiner Ausdruckskunst, die sich nicht um Proportionen oder Perspektive scherte. Höchste mystische Durchdringung der religiösen Themen, überstarker Naturalismus und überschwängliche Phantasie verbinden sich zu ungewöhnlicher Aussagekraft. Nicht nur erschütterndes Leid, etwa Passion, sondern auch glanzvolle Verklärung und rätselhafte Traumbilder fesseln den Betrachter auch heute. Paul Hindemith hat, fasziniert von Werk und Künstler, 1934 die Oper "Mathis der Maler" geschaffen. (Renate Freyeisen) Aus der Festschrift vom 17.07.1970 Als eines der beiden Nachfolge-Institute der ehemaligen Lehrerbildungsanstalt (neben der Pädagogischen Hochschule) blickt das Musische Gymnasium auf eine lange Geschichte zurück; als neue Gymnasialform besteht es erst seit 1949. Fürstbischof Friedrich von Seinsheim, dem die Bildung der Untertanen des Hochstifts sehr am Herzen lag, gründete 1770 im Gebäude des ehemaligen Augustinerklosters (auf dem Gelände des heutigen Polizeipräsidiums) ein "Schullehrerseminarij" und dotierte es reichlich. Als dieses Gebäude in der Nacht zum 10. Januar 1893 fast vollständig abbrannte, rettete der Magistrat der Stadt das mittlerweile "Königliche Schullehrerseminar" für Würzburg, indem er am Rand des in diesen Jahren aufstrebenden "Frauenlandes" ein großes Gelände für einen machtvollen Neubau zur Verfügung stellte. Dieser konnte 1896 bezogen werden. Die Grundstruktur der Lehrerbildung unter Direktor Joachim Königbauer bleibt bis 1924 bestehen: die Vorbereitung geschieht auf den über ganz Unterfranken gestreuten "Präparandenschulen" (z. B. in Lohr, Marktsteft, Arnstein). Von da kommen die Kandidaten für weitere 3 Jahre auf das Würzburger zentrale Seminar. 1924 werden die Präparandenschulen aufgelöst; die männlichen Bewerber studieren 6 Jahre in Würzburg, die Mädchen in Aschaffenburg. Um diese Entwicklung hat sich Dr. Edmund Abb, Direktor des Würzburger Seminars von 1919 bis 1935, sehr verdient gemacht. Vom Schuljahr 1935/36 an bereitet man die hochschulmäßige Lehrerbildung vor: die alte LBA wird allmählich in die "Deutsche Aufbauschule" umgewandelt. "Sie ist eine verkürzte Form der Oberschule und führt in 6 Jahren zum Abitur. Den künstlerischen Wertgebieten wird in ihr eine gründliche Pflege zuteil." So bestimmt die "Lehrordnung" aus dem Jahre 1935 die Aufgabe der neuen Oberschule. Latein wird als 2. Fremdsprache (neben Englisch) gelehrt. Also eine genaue Vorstufe der "Oberschule in Kurzform" aus dem Jahre 1949! Die Kriegssituation des Jahres 1942 lässt die "Hochschule für Lehrerbildung" nach 5jährigem Bestehen und mächtigen Erweiterungsbauten (Hörsaaltrakt mit dem später als Stadttheater verwendeten Turnhallenbau) eingehen. Die Gebäude am Wittelsbacherplatz beherbergen wieder die LBA. In dieser Eigenschaft überstehen sie wohl den Brand der Stadt am 16. 3. 1945, nicht aber die Plünderungen in der herrenlosen Zeit. So stellt OStDir. Ludwig Pollmann, der im April 1946 die Leitung der Lehrerbildung in Würzburg übernimmt, im Rückblick auf das erste Nachkriegsschuljahr fest: "Trotzdem sie von dem Brand verschont blieb, hat die Würzburger LBA als letzte in ganz Bayern den Unterricht wiederaufnehmen können. Unter welchen Bedingungen! Der größte Teil des Gebäudes ist fremdbesetzt (US Military Community, Finanzamt und viele andere Behörden, Handwerksbetriebe, ausgelagerte Geschäfte, Privatwohnungen). Die nicht besetzten Räume sind ohne Mobiliar, großenteils sogar ohne Fenster und elektrisches Licht ... Von den ehemals 37 Flügeln, Pianos und Orgeln ist nur 1 Instrument übriggeblieben ..." Das Internat hat 190 Insassen, die teilweise auf den Gängen schlafen müssen. Das größte Problem aber ist die Ernährungslage. Diese bleibt Jahre hindurch schier unlösbar: im Februar 1948 muss das Internat seine Zöglinge für eine Woche zur Verköstigung nach Hause schicken! Trotzdem wird alles aufgenommen, was sich meldet: der Bedarf an Volksschullehrern ist groß! Neben den eigentlichen 6 Klassen der LBA laufen Abiturientenkurse (die ältesten "Schüler" sind 55 Jahre alt!) Ein Hauptproblem bleibt noch sehr lange die Anstellung "nichtbelasteter" Lehrkräfte. Turnen z. B. kann erst im November 1948 "unterrichtet" werden, ohne Turnhalle und Geräte. Bei schlechter Witterung werden die "Freiübungen" auf dem Gang vor dem Speisesaal ausgeführt. Unter diesen Belastungen wird im September 1949 die "Oberschule in Kurzform" errichtet, und damit beginnt die eigentliche Geschichte unserer Schule, die seit 1965. den Namen Matthias Grünewalds trägt. Latein ist erste, Englisch zweite Fremdsprache; statt einer dritten Fremdsprache werden die musischen Fächer besonders gepflegt. Im ganzen Zuschnitt ist also die neue gymnasiale Form deutlich als Zubringer für die Pädagogische Hochschule konzipiert gewesen. (Die Lehrerbildung wird schrittweise der Hochschule zugeführt; die im Jahre 1949 bestehenden letzten drei Jahrgänge der LBA laufen noch planmäßig aus, die ersten drei müssen die Reifeprüfung anstreben.) Zwar entscheiden sich in den ersten Jahren der "Oberschule in Kurzform" in der Tat viele Abiturienten für den Beruf des Volksschullehrers, aber das "Deutsche Gymnasium", wie die neue Oberschule seit 1953 heißt (ein wenig glücklicher Name, der 1965. durch "Musisches Gymnasium" ersetzt wird), entwickelt zunehmend ein eigenes Gepräge unter den älteren gymnasialen Formen. Schon im Schuljahr 1950/51 melden sich fast 100 Schüler für die neue Anfangsklasse; diese wird als 3. Klasse in 3 Abteilungen eröffnet. (Die Quote der in die LBA Neuaufgenommenen lag zwischen 30 und 40.) Dieser Zustrom bleibt in den nächsten Jahren einigermaßen konstant. Dazu melden sich viele Schüler aus den anderen Gymnasien in höhere Klassen. Daraus muss - schon wegen des erdrückenden Raummangels - eine behutsame Auslese getroffen werden. Die Kurzform erweist sich in diesen Jahren als ein echtes Bedürfnis. Die Höheren Schulen sind noch dünner gestreut, meistens nur in den größeren Städten angesiedelt. Für viele Eltern bedeutet es einen wirklichen Gewinn, dass sie ihre Kinder zwei Jahre länger zu Hause belassen können. Bis in die späten fünfziger Jahre erleichtert die Kurzform den vielen Ostzonenflüchtlingen den übertritt an ein westdeutsches Gymnasium. Freilich führt die Tatsache, daß die ersten zwei Gymnasialjahre rasch aufgeholt werden müssen, zu einem relativ hohen Ausleseprozentsatz. Die Anforderungen bei der Reifeprüfung sind ja, außer der 3. Fremdsprache (dafür steht die Musik), die gleichen wie am Realgymnasium. Das erlebten im Juli 1953 die ersten 26 Abiturienten der neuen Oberschule. Obwohl sie nur 4 Jahre auf die neue Zielsetzung hin ausgebildet werden konnten, haben alle bestanden. Die meisten von ihnen entschieden sich für ihr ursprüngliches Berufsziel, das Lehreramt an der Volksschule; aber schon aus diesem Kurs gingen ein Theologe und mehrere Mediziner und Philologen hervor. Beim zweiten Abiturientenjahrgang (1954) verstärkt sich diese Tendenz. 1955 fand, wie an den meisten bayerischen Gymnasien, keine Reifeprüfung statt: die Höheren Schulen waren wieder auf 9 Ausbildungsjahre zurückgeführt worden. Mit der Jahr für Jahr zunehmenden Schülerzahl wuchs trotz der zahlreichen NeueinsteIlungen der Lehrermangel. Das Schülerheim wurde mit seinen 150 Insassen von 2 hauptamtlichen Kräften betreut! Mit dem Ende des Jahres 1952 verloren Schule und Heim überdies einen hervorragenden Lehrer und Erzieher: StR Josef Stangl (der derzeitige Bischof von Würzburg) wurde an das Ordinariat versetzt. Im Juli des gleichen Jahres war der unermüdlich sorgende Konrektor, StProf Albert Miller, in den Ruhestand gegangen. In der anderen großen Not der Schule zeigte sich im Lauf des Jahres 1952 ein erster Hoffnungsschimmer: mit anderen Ämtern rüstete sich die US Army zum Auszug. Die Raumnot war beklemmend geworden: über 300 Oberschüler, 150 Insassen im Schülerheim, über 100 Studierende in den pädagogischen Lehrgängen und ebenso viele Schüler der vier Übungsschulklassen mussten irgendwie untergebracht und betreut werden. Im Schuljahr 1952/53 beherrschten die Bauarbeiter das Terrain: die Klassen wichen von einem Raum in den anderen aus. Dafür aber erstrahlte im September 1953 das ganze Gebäude in neuem Glanz. In der endlich wiedergewonnenen Turnhalle kämpften die verschiedenen Schultypen um einen Platz an den neuen Geräten. Die Hauskapelle hatte einen schönen neuen Altar und eine brausende Orgel erhalten. Durch die Initiative der beiden Elternbeiratsvorsitzenden Dr. Heck (Volkach) und Dr. Schlitzer (Zellingen) wurde im Schuljahr 1953/54 der "Verein der Freunde des DG Würzburg" gegründet. Dem großzügigen Entgegenkommen dieser Institution verdankt die Schule den Ausbau der Sammlungen und der Klassenlektüren. Auch für die Durchführung der 1955 erstmals begonnenen Skikurse (zunächst in der Rhön) hat der Verein immer wieder bereitwillig Mittel zur Verfügung gestellt. Am Ende des Schuljahres 1954/55 geht der verdiente, seit 1924 als Musiklehrer an der LBA Würzburg wirkende, seit April 1946 als Anstaltsleiter amtierende OStDir. Ludwig Pollmann in Pension. Ihm und seiner Gattin verdankt insbesondere das Internat ungeheuer viel: sie sorgten unter schwierigsten Verhältnissen, meist ohne staatliche Unterstützung, für die Bedürfnisse der vielen Zöglinge, noch dazu zu einem erstaunlich niedrigen Pensionspreis. Überdies erhielten viele einen ganzen oder halben Freiplatz. Ohne diese Fürsorge hätte mancher begabte, aber unbemittelte junge Mann sein Studium nicht durchführen können. Im September des gleichen Jahres übernahm der derzeit amtierende OStDir. Dr. Erich Hock die Leitung der Anstalt. In diesem Schuljahr waren letztmals das "Institut für Lehrerbildung" und das Deutsche Gymnasium in der Leitung und Verwaltung vereint; das "Institut" wurde als "Pädagogische Hochschule" verselbständigt. Auch das Amt des Konrektors wechselte im Schuljahr 1955/56 von OStR. Josef Körber auf OStR. Adalbert Reichel (bis 31. 3. 1957; 1957 bis 1960 OStR. Franz Brand; seit September 1960 StDir. Josef Herrath). Die Leitung des Schülerheimes lag von 1956 bis 1969 in den Händen von Dr. Heinrich Pleticha; seit September 1969 ist Dr. Merwald Heimleiter. Im Schuljahr 1957/58 erreicht die Schülerzahl am DG mit 456 den höchsten Stand. Von da an nimmt sie laufend ab, um 1963/64 auf 290 zu sinken. Diese Erscheinung ist an fast allen Deutschen Gymnasien feststell bar. Die Kurzform allein ist kaum noch lebensfähig; die Voraussetzungen haben sich gewandelt. Die Koppelung der musischen Ausrichtung an eine verkürzte Oberschule hatte schon immer besondere Probleme. Die Ausbildung im Singen z. B. war von vornherein dadurch blockiert, daß die neueintretenden 12-14jährigen mit dem Stimmbruch zu tun hatten. (Das DG war damals zu zwei Drittel eine Jungenschule, mit Einführung der Langform verschob sich das Verhältnis zugunsten der Mädchen.) Daß später zum Gymnasium Stoßende ausgerechnet musisch begabt seien, konnte sowieso niemand annehmen. Nach vielen Eingaben der Direktorate und Elternbeiräte bewilligt endlich das Bayer. Staatsministerium für Unterricht und Kultus ab Schuljahr 1965/66 die Einrichtung der Langform, neben der Kurzform. Sofort meldeten sich 140 Interessierte für die drei neuzubildenden Abteilungen der 5. Klasse. (Die Gymnasien zählen seit diesem Jahr Ihre Klassen von 5 bis 13.) Der unerwartet hohe Zustrom macht das Raumproblem noch ernster. Im Jahresbericht 1964/65 war das Modell des Neubaus am Zwerchgraben abgebildet worden. 1967/68 mussten bereits 6 Klassen zusammen mit den Bauhandwerkern im Neubau auszukommen suchen. Im September 1968 erfolgte dann der endgültige Umzug des Schulbetriebs. Das Schülerheim musste noch ein weiteres Jahr warten. Die Schülerzahl erreichte im Schuljahr 1968/69 die 700. Vom musischen Geist der Schule zeugten in all den Jahren viele Theater- und Konzertaufführungen. Erwähnt seien nur einige in der Öffentlichkeit beachtete Darbietungen: H. Purcells Oper "Dido und Aeneas" (1960), das Singspiel von Andre / Goethe "Erwin und Elmire" (1964), A. Gryphius' "Peter Squentz" (1957), H. v. Kleist's "Zerbrochener Krug" (1954), M. Frisch's "Biedermann und die Brandstifter" (1967), u. a. Die Altphilologie ließ in den Faschingstagen 1953 und 1965 fast die gesamte Schülerschaft agieren in "Caesars Ermordung" und "Hannibals Alpenübergang". Die Filmgruppe erhielt 1963 für ihren im Internat gedrehten gruseligen Streifen "Die unheimliche Nacht" den dritten Fernseh- und ersten Publikumspreis. Aufführungen des Kammerorchesters und der Chöre wurden wiederholt im Rundfunk übertragen. In den letzten Jahren trat die auch in vielen anderen Bereichen recht aktiv gewordene Schülermitverwaltung mit gelungenen SMV-Konzerten vor die Öffentlichkeit. Die von der Schülerschaft seit etwa 10 Jahren herausgegebene Zeitschrift "Ventil" errang 1969 den in diesem Jahr von der Stadt Würzburg erstmals vergebenen Wanderpreis für die beste künstlerische und inhaltliche Gestaltung. Es liegt dem Chronisten fern, die eigene Schule herauszustreichen. Er freut sich, dass viele andere Gymnasien auf musischem Gebiet in der gleichen Zeit Bedeutendes geleistet haben. Die neue Schulform hatte es in den 20 Jahren ihres Bestehens nicht leicht, als ebenbürtig anerkannt zu werden. Sie glaubt aber, ihre Aufgabe so weit wie möglich erfüllt zu haben. Die kommenden Jahrzehnte werden an sie die alten - und viele völlig neue - Anforderungen steilen. Bei guter weiterer Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schülern und Lehrern - und mit Gottes Segen - hofft sie, ihrem Auftrag, dem Dienst an der Jugend, gerecht werden zu können. (Heinrich Bruckner) Stand: 14.01.2009 |
Kommende Termine
14.09.2010
7.55 Uhr - Erster Schultag
Aktuell im Kantinen-Shop
26.07. - 30.07.2010
Da der Umbau des Wirtschaftsgebäudes in dieser Woche beginnt, gibt es leider kein "Angebot der Woche". Wir bitten um Verständnis! |