Matthias-Grünewald-Gymnasium Würzburg
mit staatlichem Internat und Tagesinternat
Träger: Freistaat Bayern

Schulbus-Guide

Schulbus-Guide 2017/2018

Informationen für die 5. Klassen

Informationen zum ersten Schultag, Ansprechpartner und Materialliste

Erster Preis auf BUNDESEBENE im Wettbewerb "Jugend musiziert"

Philipp Hubert - erster Preis auf BUNDESEBENE im Wettbewerb "Jugend musiziert" mit dem Instrument KLAVIER! Weiterlesen

Erster Platz beim 7. Deutschen Ensemblewettbewerb

Eva Roßmann und Fabienne Jesberger haben bei dem 7. Deutschen Ensemblewettbewerb in der Kategorie Akkordeon-Duo den 1. Platz erspielt. Weiterlesen

Wichtige Termine und Informationen

Informationen zur Anmeldung gibt es unter folgender Sondernummer MGG aktuell - Eine Schule stellt sich vor

Untermenü - Schule

Geschichte

Wer die Enge seiner Heimat begreifen will, der reise.

Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte.

(Kurt Tucholsky)

Die eigene Gegenwart als Teil einer geschichtlichen Entwicklung zu begreifen und zu erkennen, dass der persönliche Platz in der Welt nicht losgelöst von Vergangenem ist und nicht ohne Wirkung für Künftiges bleibt, sind wesentliche Ziele der Beschäftigung mit Geschichte überhaupt. Dabei kann man auf längst Vergessenes stoßen und Verlorenes wiederentdecken, Aktuelles verstehen oder Altes bestaunen. Auseinandersetzung mit der Geschichte heißt immer auch, Zusammenhänge herzustellen und den Bogen zu spannen von einer vielleicht fremden und rätselhaften Zeit zur eigenen Lebenswirklichkeit der Gegenwart.

Der schulische Geschichtsunterricht will derartige Zusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart vermitteln und damit die Orientierung in unserer Welt erleichtern. Historisches Bewusstsein ist damit auch ein zentraler Bestandteil politischer Bildung und soll dazu beitragen, aus der Kenntnis der Vergangenheit heraus in der Gegenwart verantwortungsvoll die Zukunft mitzugestalten.

Lehrplaninhalte allgemein

Der Lehrplan für das G8 formuliert das Selbstverständnis des Faches folgendermaßen:

„Die Schüler erlangen durch den Unterricht im Fach Geschichte am Gymnasium vertiefte Erkenntnisse über Strukturen, Entwicklungen, Ereignisse und Persönlichkeiten, welche die Vergangenheit geprägt haben und damit auch das Leben in der Gegenwart beeinflussen. Sie erhalten einen Einblick in das Denken und Handeln der Menschen in früheren Zeiten. Ihnen wird bewusst, wie historisches Wissen entsteht, und sie entdecken das Faszinierende an der Beschäftigung mit der Dimension ‚Zeit'. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fördert die Bereitschaft, sich mit dem zeitlich und räumlich Fernen sowie dem Fremden und Ungewohnten auseinander zu setzen und ihm mit Offenheit zu begegnen. Gleichzeitig erleichtert die Beschäftigung mit Zusammenhängen zwischen Vergangenheit und Gegenwart die Orientierung der Schüler in ihrer eigenen Lebenswelt. Das Erkennen der historischen Bedingtheit der Gegenwart stellt eine wichtige Voraussetzung für die Mitgestaltung der Zukunft dar. Ein vertieftes historisches Bewusstsein ist somit wesentlicher Bestandteil einer soliden politischen Bildung."

Exkursionen und verschiedene Veranstaltungen sollen den Unterricht beleben und veranschaulichen. Besonderen Wert legt man dabei auch auf "Geschichte vor Ort".

Regelmäßig fahren jedes Jahr Klassen aus der Jahrgangsstufe 9 zum "Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände" in Nürnberg, in der Jahrgangsstufe 11 schließt sich ein Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald an. Diese Exkursionen sollen im Rahmen des Themas „Der Nationalsozialismus und der zweite Weltkrieg“ die damalige Terrorherrschaft verdeutlichen und für aktuelle politische und gesellschaftliche Strömungen sensibilisieren.

Lehrplaninhalte bezogen auf einzelne Jahrgangsstufen

In den Jahrgangsstufen 6-10 ist eine chronologische Behandlung des ereignisgeschichtlichen Verlaufs vorgesehen.

Im Einzelnen gibt es folgende Abgrenzungen:

Klasse 6: von den ersten Menschen bis zum Reich der Franken
Klasse 7: vom Mittelalter bis zum Absolutismus
Klasse 8: von der Französischen Revolution bis zum Ende des Ersten Weltkrieges
Klasse 9: von der Weimarer Republik bis zur Ära Adenauer
Klasse 10: von Weltpolitik in den 60er Jahren bis zum Ende des Ost-West-Konflikts

www.isb.bayern.de (Lehrpläne/Standards)

Grundwissen

Eine besondere Bedeutung kommt dem im Lehrplan ausgewiesenen Grundwissen zu. Dabei handelt es sich um Daten und Begriffe aus den jeweiligen Stoffgebieten der einzelnen Jahrgangsstufen, deren Kenntnis auch in den nachfolgenden Jahrgangsstufen vorausgesetzt  und bei Leistungserhebungen abgeprüft wird.

Das Grundwissen kann hier heruntergeladen werden:

Geographie

Vortrag von Prof. Dr. Frimmel zum Kontinent Antarktika am 15.01.2013

(Sü) Warum kann ein Mensch in der Antarktis trotz Kleidung, die den ganzen Körper und auch das Gesicht bedeckt, trotzdem noch einen Sonnenbrand bekommen? Warum kann man am Tag in 20 Metern Entfernung von der wärmenden Forschungsstation erfrieren?
Diese und viele andere Fragen thematisierte der Inhaber des Lehrstuhls für Geodynamik und Geomaterialforschung an der Universität Würzburg, Prof. Dr. Hartwig Frimmel, in seinem Vortrag am MGG vor der Q11.
In einer äußerst anschaulichen, interessanten und kurzweiligen Art und Weise erhielten die Schülerinnen und Schüler der Geographie-Kurse einen spannenden Einblick in die Antarktis-Forschungsexpeditionen von Prof. Frimmel, der es in seinem Vortrag verstand, fachliche Inhalte zum Lehrplan-Thema Antarktis mit praktischen, unerwarteten und witzigen Schlaglichtern aus dem Forscheralltag zu verbinden.
Dass bei den Kollegiatinnen und Kollegiaten ein großes Interesse sowohl am Kontinent Antarktika sowie an Details aus dem Forscherleben bestand, zeigte sich nicht zuletzt an den vielen Fragen, die während des Vortrags und auch danach an den Referenten gestellt wurden.
Somit konnten die Zuhörer am Ende nicht nur mit vielen neuen Eindrücken, sondern beinahe mit dem Gefühl, irgendwie auf der Expedition dabei gewesen zu sein, nach Hause gehen. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Prof. Dr. Frimmel!

Geo Prof Frimmel

Zusammenarbeit MGG-Universität

Im Rahmen des W-Seminars mit dem Leitfach Geographie: „Oberflächenformen unserer Erde - Geomorphologie“ konnte der Geograph Dr. C. Kneisel von der Universität Würzburg gewonnen werden, einen Vortrag zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten anzubieten. Dieser fand am 29.11.2012 vor den Kollegiatinnen und Kollegiaten des
W-Seminars statt und bot einen ebenso fundierten wie interessanten Einblick in die aktuelle Forschung im periglazialen Bereich. Dabei wurde sehr schnell klar, dass für diese Form der geographischen Feldforschung nicht nur geographische Kenntnisse ausreichen. Vielmehr wird interdisziplinär ein versierter Umgang mit der englischen Sprache ebenso gefordert wie der Rückgriff auf physikalische und mathematische Kompetenzen.

WSemGeo

 

Unser Schulprojekt : École de la Solidarité in Dow-Bodié, Guinea

Seit einigen Jahren unterstützen wir durch Informationen (v.a. der jeweils neuen 5. Klassen) sowie regelmäßige Kollekten in den Schulgottesdiensten dieses Schulprojekt.

Schulprojekt Deshalb sollen an dieser Stelle einige Informationen zu diesem Projekt gegeben werden.

Dow-Bodie liegt in Guinea, 360 km nordöstlich der Hauptstadt Conakry und zählt mit umliegenden Weilern ca. 3000 Einwohner. Es ist das Heimatdorf der Familie Dr. Yango und Djiwo Diallo Keita. Nach Studium und Promotion im Fach Chemie lebte Yango Keita mit seiner Familie viele Jahre in Würzburg, wo sie Ehepaar Böske kennen lernten. Sie kehrten 1996 nach Guinea zurück.

Projekt Guinea


In Dow-Bodie gibt es seit Jahren eine Frauenkooperative. Die eigenen leidvollen Erfahrungen der Frauen mit ihrem Analphabetismus weckten in ihnen den Wunsch nach einer eigenen Schule im Dorf, insbesondere für ihre Töchter. Nach einem Besuch von Aloys und Monika Böske in Guinea gründeten sie am 18. Mai 1999 zusammen mit Freunden einen gemeinnützigen Verein zum Bau einer Schule.

Bereits am 1. Nov. 2000 konnte eine dreiklassige Schule samt Wohnungen für die Lehrer und ein Brunnen eingeweiht werden. Der Unterricht begann mit 135 Schülerinnen und Schülern im ersten Schuljahr. Im Oktober 2002 wurde die Schule um drei Klassen und einen Speiseraum erweitert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten täglich eine warme Mahlzeit. Auch viele Frauen des Dorfes lernen inzwischen in der Schule lesen und schreiben.

Weitere Informationen im Internet unter: SchulprojektDow-Bodie

Beiträge zum Schulleben

Hier sind vor allem unsere ökumenischen Schulgottesdienste zu nennen, die wir in der Regel in der Kirche Mariannhill feiern:

 

  • zum Beginn des neuen Schuljahres
  • vor Weihnachten
  • (in der Passionszeit/Fastenzeit) vor Ostern
  • zur Entlassung der Abiturienten
  • zum Schluss des Schuljahres


Erfreulich ist, dass Schülerinnen und Schüler, aber auch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachschaften bei der Vorbereitung und Gestaltung dieser Gottesdienste mitwirken.

Dem interreligiösen und interkulturellen Lernen dienen regelmäßige Besuche der jüdischen Synagoge (9. Klasse) bzw. einer muslimischen Moschee (8. Klasse).

In ökumenischer Kooperation:

 

  • Exkursionen zur Erkundung evangelischer und katholischer Kirchen in Würzburg
  • Einladungen von Vertretern des kirchlichen Lebens in den Unterricht (Mönche / Nonnen; Gefängnisseelsorger, Missionsärztin)
  • Besinnungstage für die 10. Klassen
  • In Planung: Begegnung mit Bahnhofsmission und Sektenbeauftragten der Diözese Würzburg


In unserer Kapelle (im Internatsgebäude) haben wir die Möglichkeit, Schülergottesdienste mit einzelnen Klassen bzw. Religionsgruppen zu feiern, z.B. im Advent oder in der Fastenzeit.

Kapelle1


Kapelle2