Matthias-Grünewald-Gymnasium Würzburg
mit staatlichem Internat und Tagesinternat
Träger: Freistaat Bayern

EU-Aktionstag der IJF

EU-Aktionstag der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher unter dem Motto "Ideen entwickeln - Initiative ergreifen - Zukunft gestalten". Weiterlesen

Termine:

Elternabend 10. Klassen: 22.10.2018
1. Allgemeiner Elternsprechtag: 13.11.2018

Das MGG live in BR Klassik

Do Re Mikro-Sendung auf BR Klassik am Samstag, dem 14. Juli um 17:05 Uhr. Weiterlesen

300 Kilo Musik fürs Internat

Ein besonderes Geschenk initiierte Annette Burgschmidt: Weiterlesen

Deutscher-Akkordeon-Musikpreis

Timon Töpfer im Finalwettbewerb des Deutschen-Akkordeon-Musikpreises

Untermenü - Schule

Geographie

Vortrag von Prof. Dr. Frimmel zum Kontinent Antarktika am 15.01.2013

(Sü) Warum kann ein Mensch in der Antarktis trotz Kleidung, die den ganzen Körper und auch das Gesicht bedeckt, trotzdem noch einen Sonnenbrand bekommen? Warum kann man am Tag in 20 Metern Entfernung von der wärmenden Forschungsstation erfrieren?
Diese und viele andere Fragen thematisierte der Inhaber des Lehrstuhls für Geodynamik und Geomaterialforschung an der Universität Würzburg, Prof. Dr. Hartwig Frimmel, in seinem Vortrag am MGG vor der Q11.
In einer äußerst anschaulichen, interessanten und kurzweiligen Art und Weise erhielten die Schülerinnen und Schüler der Geographie-Kurse einen spannenden Einblick in die Antarktis-Forschungsexpeditionen von Prof. Frimmel, der es in seinem Vortrag verstand, fachliche Inhalte zum Lehrplan-Thema Antarktis mit praktischen, unerwarteten und witzigen Schlaglichtern aus dem Forscheralltag zu verbinden.
Dass bei den Kollegiatinnen und Kollegiaten ein großes Interesse sowohl am Kontinent Antarktika sowie an Details aus dem Forscherleben bestand, zeigte sich nicht zuletzt an den vielen Fragen, die während des Vortrags und auch danach an den Referenten gestellt wurden.
Somit konnten die Zuhörer am Ende nicht nur mit vielen neuen Eindrücken, sondern beinahe mit dem Gefühl, irgendwie auf der Expedition dabei gewesen zu sein, nach Hause gehen. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Prof. Dr. Frimmel!

Geo Prof Frimmel

Zusammenarbeit MGG-Universität

Im Rahmen des W-Seminars mit dem Leitfach Geographie: „Oberflächenformen unserer Erde - Geomorphologie“ konnte der Geograph Dr. C. Kneisel von der Universität Würzburg gewonnen werden, einen Vortrag zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten anzubieten. Dieser fand am 29.11.2012 vor den Kollegiatinnen und Kollegiaten des
W-Seminars statt und bot einen ebenso fundierten wie interessanten Einblick in die aktuelle Forschung im periglazialen Bereich. Dabei wurde sehr schnell klar, dass für diese Form der geographischen Feldforschung nicht nur geographische Kenntnisse ausreichen. Vielmehr wird interdisziplinär ein versierter Umgang mit der englischen Sprache ebenso gefordert wie der Rückgriff auf physikalische und mathematische Kompetenzen.

WSemGeo

 

Beiträge zum Schulleben

Hier sind vor allem unsere ökumenischen Schulgottesdienste zu nennen, die wir in der Regel in der Kirche Mariannhill feiern:

 

  • zum Beginn des neuen Schuljahres
  • vor Weihnachten
  • (in der Passionszeit/Fastenzeit) vor Ostern
  • zur Entlassung der Abiturienten
  • zum Schluss des Schuljahres


Erfreulich ist, dass Schülerinnen und Schüler, aber auch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachschaften bei der Vorbereitung und Gestaltung dieser Gottesdienste mitwirken.

Dem interreligiösen und interkulturellen Lernen dienen regelmäßige Besuche der jüdischen Synagoge (9. Klasse) bzw. einer muslimischen Moschee (8. Klasse).

In ökumenischer Kooperation:

 

  • Exkursionen zur Erkundung evangelischer und katholischer Kirchen in Würzburg
  • Einladungen von Vertretern des kirchlichen Lebens in den Unterricht (Mönche / Nonnen; Gefängnisseelsorger, Missionsärztin)
  • Besinnungstage für die 10. Klassen
  • In Planung: Begegnung mit Bahnhofsmission und Sektenbeauftragten der Diözese Würzburg


In unserer Kapelle (im Internatsgebäude) haben wir die Möglichkeit, Schülergottesdienste mit einzelnen Klassen bzw. Religionsgruppen zu feiern, z.B. im Advent oder in der Fastenzeit.

Kapelle1


Kapelle2

Unser Schulprojekt : École de la Solidarité in Dow-Bodié, Guinea

Seit einigen Jahren unterstützen wir durch Informationen (v.a. der jeweils neuen 5. Klassen) sowie regelmäßige Kollekten in den Schulgottesdiensten dieses Schulprojekt.

Schulprojekt Deshalb sollen an dieser Stelle einige Informationen zu diesem Projekt gegeben werden.

Dow-Bodie liegt in Guinea, 360 km nordöstlich der Hauptstadt Conakry und zählt mit umliegenden Weilern ca. 3000 Einwohner. Es ist das Heimatdorf der Familie Dr. Yango und Djiwo Diallo Keita. Nach Studium und Promotion im Fach Chemie lebte Yango Keita mit seiner Familie viele Jahre in Würzburg, wo sie Ehepaar Böske kennen lernten. Sie kehrten 1996 nach Guinea zurück.

Projekt Guinea


In Dow-Bodie gibt es seit Jahren eine Frauenkooperative. Die eigenen leidvollen Erfahrungen der Frauen mit ihrem Analphabetismus weckten in ihnen den Wunsch nach einer eigenen Schule im Dorf, insbesondere für ihre Töchter. Nach einem Besuch von Aloys und Monika Böske in Guinea gründeten sie am 18. Mai 1999 zusammen mit Freunden einen gemeinnützigen Verein zum Bau einer Schule.

Bereits am 1. Nov. 2000 konnte eine dreiklassige Schule samt Wohnungen für die Lehrer und ein Brunnen eingeweiht werden. Der Unterricht begann mit 135 Schülerinnen und Schülern im ersten Schuljahr. Im Oktober 2002 wurde die Schule um drei Klassen und einen Speiseraum erweitert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten täglich eine warme Mahlzeit. Auch viele Frauen des Dorfes lernen inzwischen in der Schule lesen und schreiben.

Weitere Informationen im Internet unter: SchulprojektDow-Bodie

Zu Selbstverständnis, Zielen und Inhalten des Faches Religionslehre

a) Evangelische Religionslehre: Leitlinien für den Evangelischen Religionsunterricht in Bayern

Der Evangelische Religionsunterricht hat im Fächerkanon der Schule die Aufgabe, der Kommunikation der Schülerinnen und Schüler mit der christlichen Tradition in der gegenwärtigen Welt zu dienen. Mit dem Religionsunterricht nimmt die Kirche Bildungsverantwortung in der pluralen Gesellschaft am Ort der Schule wahr. Sie tut dies in konfessioneller Deutlichkeit und ökumenischer Offenheit. Der Religionsunterricht geschieht unter den Gegebenheiten und Bedingungen der Schule und wird von Kirche und Staat gemeinsam verantwortet.

Aus dieser Aufgabe ergeben sich folgende Ziele:

 

  • Der Religionsunterricht informiert und orientiert über die christliche Tradition und ihre jüdischen Wurzeln, über die Kirche in Geschichte und Gegenwart, über Fragen der Ökumene und des interreligiösen Dialogs sowie über philosophische und außerchristliche Deutungen von Mensch und Welt. Er will den Schülerinnen und Schülern Wege zu einem lebensbezogenen Umgang mit der biblischen Überlieferung eröffnen.
  • Der Religionsunterricht bringt Fragen und Herausforderungen unserer Zeit zur Sprache, die Schülerinnen und Schüler zur Auseinandersetzung mit christlichem Glauben und Handeln anregen und sie ermutigen, vom Evangelium her Perspektiven für die eigene Orientierung zu entwickeln. Bei den damit verbundenen Lernprozessen sind die religiöse Entwicklung und Sozialisation der Schülerinnen und Schüler zu beachten.
  • Der Religionsunterricht fördert die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler; er will sie hinführen zu einem vor Gott verantwortlichen achtsamen Umgang mit Mensch und Welt. Er bietet den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der schulischen Möglichkeiten Lebenshilfe und Begleitung an. Dazu gehört auch, im Leben der Schule Raum zu schaffen für Innehalten und Feiern, für Gebet und Gottesdienst. Der Religionsunterricht unterstützt von seinem christlichen Menschenbild her soziales und kommunikatives Lernen; er fördert Toleranz und Empathie.
  • Der Religionsunterricht bringt die biblische Botschaft nicht nur als historisch Gegebenes zur Sprache, sondern will zugleich offen sein für die persönliche Anrede Gottes an den Menschen. Er will Wege zum Glauben eröffnen und Schülerinnen und Schülern dabei helfen, ihren Ort in der Gemeinschaft der Christen zu bestimmen. Die Schülerinnen und Schüler sollen, auch im Umgang mit bedrückenden Lebenserfahrungen, zu einem Leben aus der Hoffnung des christlichen Glaubens ermutigt werden.
  • Der Religionsunterricht ist heute geprägt von einer Vielfalt an Konzeptionen und Methoden. Seiner Aufgabe entspricht ein mehrdimensionales Lernen und Lehren. In der spannungsvollen Einheit von Wirklichkeitserfahrung und Glaubensauslegung begegnen sich im Unterricht Lernende und Lehrende als Personen mit einer je eigenen Geschichte. Dass der Religionsunterricht im Vertrauen auf Gott geschehen kann, schließt die Bejahung der menschlichen Grenzen allen Lehrens und Lernens ebenso ein wie die Möglichkeit, immer wieder neu anzufangen



( Die neuen "Leitlinien" wurden im März 2004 von der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern verabschiedet.)

b) Katholische Religionslehre: Ziele und Inhalte

Im Rückbezug auf die christliche Überlieferung erstrecken sich über alle Jahrgangsstufen grundlegende Lernbereiche, die an den Lehrplan der Grundschule anknüpfen:

Der Lernbereich Biblische Botschaft eröffnet einen situationsbezogenen Zugang zur Bibel, in deren Wort die Geschichte Gottes mit den Menschen gegenwärtig bleibt.
Im Lernbereich Christlicher Glaube und Weltdeutung wird kirchliche Glaubenslehre erfahrungsnah erschlossen und in Lebenskontexten der Heranwachsenden zur Sprache gebracht.
Der Lernbereich Christliche Spiritualität weckt Offenheit für religiöse Ausdrucksformen, die in Gebet, Meditation, Gottesdienst und Sakramenten zum Geheimnis Gottes hinführen.
Der Lernbereich Christliche Ethik und Lebensbewältigung bildet ethisches Handlungsvermögen aus und motiviert zur Ausrichtung an christlichen Wertvorstellungen.
Der Lernbereich Kirchengeschichte betrachtet Christsein unter sozialen und kulturellen Bedingungen einzelner Epochen und überprüft in erinnerndem Lernen heutige Orientierungen.
Der Lernbereich Interreligiöses und interkulturelles Lernen leitet zur Wahrnehmung fremder Glaubens- und Lebenswelten an und setzt sich mit ihnen in kritischer Toleranz auseinander.
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In aufbauendem Lernen und altersgemäßer Weise sollen sich die Gymnasiasten diejenigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Haltungen einer religiösen Grundbildung aneignen, die es ihnen ermöglicht, den Glauben von seiner Mitte her zu verstehen und ihn in Wertschätzung zu leben. Solche bildungsfähigen Kernbereiche können über den Unterricht und die Schulzeit hinaus fortwirken und eine Grundlage für lebenslanges religiöses Lernen und mündiges Christsein bieten.

(Auszüge aus dem Fachprofil für den katholischen Religionsunterricht)